Megalithgräber im Wald. Wikingerschätze am Strand. Steinzeitliche Werkzeuge im Acker. Falster ist ein archäologisches Eldorado.
Stell dir vor: Du spazierst durch den Wald bei Halskov. Zwischen den Buchen siehst du riesige Steine – aufeinandergetürmt zu einem Grab. 5.500 Jahre alt. Gebaut von Menschen, die mit bloßen Händen Tonnen von Steinen bewegten.
Oder du gehst am Strand nach einem Sturm entlang. Im Sand glitzert etwas – ein Stück Bernstein? Oder vielleicht eine Wikinger-Münze? Ein steinzeitliches Werkzeug? Auf Falster ist das keine Fantasie. Das passiert wirklich.
Die Insel ist so reich an archäologischen Funden, dass praktisch jeder Acker, jeder Wald, jeder Strand eine Geschichte erzählt. 10.000 Jahre menschliche Besiedlung haben ihre Spuren hinterlassen – und du kannst sie finden.
Von der Steinzeit bis zur Wikingerzeit – Falster gibt seine Geheimnisse preis
Monumentale Steingräber aus der Jungsteinzeit. Bis zu 20 Tonnen schwere Findlinge wurden ohne moderne Technik zu beeindruckenden Grabkammern aufgeschichtet.
Silbermünzen, Schmuck und Waffen aus der Wikingerzeit. Viele Funde belegen, dass Falster ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel war.
Feuersteinwerkzeuge, Pfeilspitzen und Schaber belegen die frühe Besiedlung. Die ersten Bewohner lebten von Jagd, Fischfang und Sammeln.
Im Torf perfekt konservierte Gegenstände aus der Eisenzeit. Von Werkzeugen über Waffen bis zu Opfergaben – das Moor bewahrt alles.
Bei Renovierungen mittelalterlicher Kirchen kommen immer wieder spektakuläre Funde ans Licht – von Wandmalereien bis zu vergrabenen Münzschätzen.
Nach jedem Sturm spült die Ostsee neue Schätze an – Bernstein, versteinerte Seeigel und manchmal sogar Mammutzähne aus der Eiszeit.
Monumentale Steinbauten aus der Jungsteinzeit – bis heute beeindruckend
Gebaut um 3500 v. Chr. – zur Zeit der ersten Bauern in Dänemark. Die Gräber überdauerten Jahrtausende und zeugen von hochentwickelter Baukunst und komplexen Bestattungsritualen.
Einzelne Decksteine wiegen bis zu 20 Tonnen. Ohne Rad, ohne Metallwerkzeuge bewegten die Steinzeitmenschen diese gigantischen Findlinge und türmten sie zu präzisen Grabkammern auf.
Viele Megalithgräber liegen versteckt in den Wäldern Falsters. Ein Spaziergang wird zur Zeitreise – plötzlich stehst du vor einem 5.000 Jahre alten Monument. Mystisch, ehrfurchtgebietend, unvergesslich.
Von Rostock nach Gedser – die Fähre bringt dich in nur 2 Stunden zu einer Insel voller archäologischer Schätze. Vielleicht findest du ja deinen eigenen Fund?