Dänemark ist EU-Mitglied, hat den Euro aber nie eingeführt. Bezahlt wird in Dänischen Kronen – und zwar fast überall mit Karte. Bargeld brauchst du auf Falster kaum noch.
Die offizielle Währung ist die Dänische Krone (DKK, oft nur „kr"). Eine Krone teilt sich in 100 Øre – aber die kleinen Øre-Münzen sind längst aus dem Verkehr gezogen. Die kleinste Münze, die du noch in die Hand bekommst, ist die 50-Øre-Münze.
Der Wechselkurs überrascht viele: Er schwankt kaum. Dänemark koppelt die Krone im europäischen Wechselkursmechanismus fest an den Euro, mit einem Leitkurs von 7,46038 DKK je Euro und einer sehr engen Bandbreite. Praktisch heißt das: 1 Euro sind fast immer rund 7,46 Kronen – egal, ob du diesen oder nächsten Sommer kommst.
Münzen: 50 Øre, 1, 2, 5, 10 und 20 Kronen
Scheine: 50, 100, 200, 500 und 1.000 Kronen
Weil es keine Münzen unter 50 Øre mehr gibt, rundet Dänemark Barzahlungen auf die nächsten 50 Øre. Kostet dein Eis 27,30 kr, zahlst du in bar 27,50 kr. Mit Karte wird dagegen der exakte Betrag abgebucht – ein kleiner, aber realer Grund, hier mit Karte zu zahlen.
Karte schlägt Bargeld – das gilt in Dänemark noch konsequenter als bei uns. Selbst am Hotdog-Stand in Marielyst, an der Strandkiosk-Kasse oder auf dem Flohmarkt hältst du meist einfach die Karte ans Terminal.
Manche Terminals fragen, ob du in Euro statt in Kronen zahlen willst (Dynamic Currency Conversion). Klingt bequem, kostet aber richtig: Der Umrechnungskurs des Terminals ist fast immer schlechter als der deiner Bank. Wähl also immer „in DKK / Kronen bezahlen" – das gilt an der Kasse genauso wie am Geldautomaten.
Fast jeder Däne bezahlt mit MobilePay, einer App, die Geld per Handynummer verschiebt. Für dich als Urlauber ist sie trotzdem selten nutzbar: MobilePay setzt in der Regel eine dänische Bankverbindung voraus. Kein Grund zur Sorge – deine kontaktlose Karte oder Apple/Google Pay wird überall dort akzeptiert, wo Einheimische MobilePay zücken.
Auf Dosen und Plastikflaschen liegt in Dänemark ein Pfand („Pant") von rund 1 bis 3 Kronen pro Gebinde. Viele Urlauber lassen das Leergut einfach im Ferienhaus stehen. Dabei steht in jedem größeren Supermarkt – auch in Nykøbing und Væggerløse – ein Rückgabeautomat. Du bekommst einen Bon, den du an der Kasse einlöst oder direkt vom Einkauf abziehst. Bei einer Woche Familienurlaub kommen da schnell 50 bis 100 Kronen zusammen.
In dänischen Restaurants ist der Service im Preis enthalten – Trinkgeld wird nicht erwartet. Wenn dir der Abend im Røgeri oder im Strandcafé gefallen hat, rundest du einfach auf oder lässt fünf, zehn Prozent da. Alles freiwillig, niemand schaut schief, wenn du es lässt.
Falls du doch ein paar Kronen in bar brauchst – etwa für einen kleinen Parkautomaten oder den Bauernhof-Selbstbedienungsstand: Geldautomaten heißen hier „Hæveautomat". Die dichtesten findest du in Nykøbing Falster, dem Einkaufszentrum der Insel. Viele Bankfilialen führen heute gar keine Bargeldkasse mehr, der Automat ist also der Normalweg. Praktisch: Auch an einigen Supermärkten kannst du an der Kasse Bargeld abheben, wenn du mit Karte zahlst.
Nur vereinzelt und meist zu schlechtem Kurs. Verlass dich nicht darauf – zahl mit Karte in Kronen oder heb vor Ort etwas Bargeld ab.
Fast nie. Karte und Handy-Zahlung funktionieren nahezu flächendeckend – vom Supermarkt bis zum Hotdog-Stand. Ein kleiner Schein für Parkautomaten oder Hofläden schadet trotzdem nicht.
Ja. Die Krone ist fest an den Euro gekoppelt (Leitkurs 7,46038 DKK/€, sehr enge Bandbreite). Große Sprünge wie bei frei schwankenden Währungen gibt es nicht.
Selten. Am Automaten in Nykøbing bekommst du meist einen besseren Kurs als in deutschen Wechselstuben. Wichtig ist nur, am Automaten „in DKK abrechnen" zu wählen.
Erst die Überfahrt, dann die Kronen. Die Fähre Rostock–Gedser bringt dich in rund zwei Stunden auf die Insel.
Fähre buchenFest an den Euro gekoppelt – seit Jahren stabil
| 10 € | = | ca. 75 DKK |
| 20 € | = | ca. 149 DKK |
| 50 € | = | ca. 373 DKK |
| 100 € | = | ca. 746 DKK |
Falls du Bargeld brauchst:
Bildnachweise: Foto „Danske kroner – bryllup" von Toxophilus, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (skaliert, in WebP konvertiert). · Vollständige Übersicht unter /bildnachweise.html.