Handgeschnitzte Holzskulpturen, Grillstellen unter alten Bäumen und kein Zaun, kein Drehkreuz, kein Eintritt. Der Lupinparken liegt mitten in Marielyst – fünf Gehminuten vom Strand.
Wer mit Kindern in Marielyst Urlaub macht, kommt am Lupinparken kaum vorbei. Er liegt am Bøtøvej, eingebettet in einen kleinen Park mit Lupinen, von dem er auch seinen Namen hat. Vom Ortskern am Marielyst Torv sind es fünf bis zehn Minuten zu Fuß, vom Strand kaum mehr. Genau diese Lage macht ihn zum Treffpunkt: Halber Tag Sandburg, halber Tag Klettern, dazwischen ein Eis am Torv.
Das Herzstück sind die Holzskulpturen. Keine Plastik-Türme von der Stange – aus dicken Stämmen geschnitzte Figuren und Tiere, auf denen geklettert wird. Drumherum stehen Klettergerüste in mehreren Schwierigkeitsgraden, Schaukeln, Rutschen und ein paar Balanciergeräte. Alte Bäume spenden Schatten – im Hochsommer der unterschätzte Vorteil gegenüber dem schattenlosen Strand.
Aus Stämmen geschnitzte Figuren zum Klettern – das Markenzeichen des Parks.
Mehrere Höhen und Schwierigkeitsgrade, eher offen und etwas höher als deutsche Anlagen.
Feste Grillplätze mit Picknickbänken. Kohle gibt's im Brugsen oder Netto am Ort.
Alter Baumbestand – an heißen Tagen angenehmer als der offene Strand.
Frei zugänglich, 24/7, ohne Eintritt – gepflegt von der Kommune Guldborgsund.
Fünf Gehminuten zum breiten Marielyst-Strand.
Der Lupinparken trägt für sich allein keinen vollen Urlaubstag – aber als Anker dafür ideal. Pack Picknick und Grillgut ein, und der Vormittag gehört dem Klettern. Mittags rüber zum Strand zum Buddeln und Planschen, das Wasser ist hier mit einem Salzgehalt von 8,53 ‰ auffällig mild. Nachmittags ein Eis am Torv. Bei Regen weicht man auf Indoor-Tipps aus.
Sonnencreme und Sonnenhut (auch unter Bäumen knallt es), Trinkflasche, Pflaster für die unvermeidliche Schramme, eine Picknickdecke, Eimer und Schaufel für den Strand danach – und wenn gegrillt wird, Kohle vom Brugsen. Wechselshirt schadet nie.
Der Lupinparken ist der bekannteste Spielplatz, aber er steht nicht allein. Zwei weitere öffentliche Plätze auf Falster lohnen sich, je nach Tagesplan:
Im Folkepark von Nykøbing Falster, rund 15 Autominuten entfernt. Statt Standard-Geräten gibt es ein Karussell, ein bodengleiches Trampolin und Balance-Buchstaben aus Holz. Gut mit einem Bummel durch Nykøbings Altstadt zu verbinden.
Direkt am Fährhafen Gedser, mit Blick auf die Schiffe. Ideal für die Stunde vor der Abfahrt – Auto schon im Check-in, Kinder austoben. Anschluss an den Weg Richtung Gedser Odde, dem südlichsten Punkt Skandinaviens.
Nein. Der Lupinparken ist ein öffentlicher Spielplatz der Kommune Guldborgsund, rund um die Uhr frei zugänglich, ganzjährig und ohne jeden Eintritt.
Am Bøtøvej in 4873 Væggerløse, mitten im Ferienort Marielyst. Vom Marielyst Torv sind es fünf bis zehn Gehminuten, vom Marielyst-Strand kaum mehr. Parkplätze gibt es am Park, im Hochsommer füllen sie sich aber früh.
Grob von Kleinkind bis etwa zwölf Jahre. Die Holzskulpturen und höheren Klettergerüste machen vor allem Schul- und Kindergartenkindern Spaß. Bei ganz kleinen Kindern lohnt ein wachsames Auge, weil das Gelände offen und ohne Zaun zur Straße ist.
Ja, es gibt feste Grillstellen mit Picknickbänken. Grillkohle bekommst du im Brugsen oder Netto in Marielyst. Damit lässt sich aus dem Spielplatzbesuch gut ein halber Tag machen.
Im Juli und August wird es am späten Vormittag voll. Vor neun Uhr oder nach 16 Uhr ist deutlich mehr Platz. Außerhalb der Hauptsaison, also im Mai, Juni und September, ist es ohnehin entspannt.
Spielplätze wie der Lupinparken sind kostenlos. Die Anreise mit der Scandlines-Fähre Rostock–Gedser dauert rund zwei Stunden und bringt dich mit dem Auto bis fast vor die Skulpturen. Direkt zur Buchung:
Bildnachweis: Feature- & OG-Foto: „Marielyst Falster" von Lars K. Jensen, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons (skaliert, in WebP konvertiert). · Vollständige Übersicht unter /bildnachweise.html.